REVIEW KINO: „Woodwalkers 2“
Der zweite Film nach der Fantasy-Bestseller-Reihe feierte am 16. Januar in München Weltpremiere. Hier lesen Sie, wie die Produktion der Münchner Blue Eyes Fiction geworden ist. Der bundesweite Start ist am 29. Januar.
Der zweite „Woodwalkers“-Film nach Katja Brandis‘ gleichnamiger erfolgreicher Romanreihe um junge Gestaltwandler knüpft direkt am Ende des ersten an und holt mit einem Recap im Dialog auch Zuschauer:innen ab, die den ersten Film nicht gesehen haben. David Sandreuter, der bereits die erste Adaption der geplanten Filmtrilogie skriptete, spitzt das gespaltene Verhältnis der von Emile Chérif gespielten Hauptfigur des Puma-Gestaltwandlers Carag zu seinem Mentor (Oliver Masucci in der wichtigsten Rolle des hochkarätigen, erwachsenen Cast) zu. Er baut die vielleicht sympathischste und amüsanteste Figur, die von Lilli Falk gespielte Holly, die auch mal „Hektikhörnchen“ genannt wird, mit ihren frechen Sprüchen ein Publikumsliebling ist, sowie die Figur der von Olivia Sinclair gespielten Polarwolf-Gestaltwandlerin Tikaani aus. Dafür rückt Sophie Lelentas Lou, als Love-Interest von Carag im ersten Film angedeutet, ein wenig in den Hintergrund. Neue Figuren werden vorgestellt, haben aber nur kleine Auftritte, dafür mit Moritz Bleibtreu und Tom Schilling als Gegenspieler besonders prominent besetzt. David Schütter funktioniert perfekt als kerniger Puma-Vater von Carag.
