Cinema United-Präsident Michael O’Leary fordert klares Bekenntnis zu 45-Tage-Filmfenster
Auf der CinemaCon in Las Vegas hat sich Michael O’Leary, Präsident des Branchenverbands Cinema United, mit einer deutlichen Botschaft an die Hollywood-Studios gewandt: ein 45-tägiges Kinoexklusivfenster für alle Filme und eine klare Marketingstrategie mit Fokus auf "Only in Theatres".
Michael O’Leary, Präsident des Branchenverbandes Cinema United, hat auf der CinemaCon eine Grundsatzrede gehalten – mit klaren Ideen für die Entwicklung des Kinos. So betonte er, dass die Filmwirtschaft langfristig nur dann erfolgreich bleiben könne, wenn ein einheitlicher Mindestzeitraum für die Kinoauswertung garantiert werde. Ein überzeugender Film, so O’Leary, würde nach 45 Tagen genauso gut, wenn nicht sogar besser, abschneiden als nach 20 Tagen. Er verwies darauf, dass ein zu frühzeitiger Wechsel auf digitale Plattformen insbesondere kleineren und mittelgroßen Produktionen schade. Deshalb solle man die „At Home“-Option auch erst bewerben, wenn ein Film aus den Kinosälen verschwunden sei – ansonsten gelte „Only in Theatres“.