RBB konkretisiert Sparmaßnahmen
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat heute eine Vielzahl potentieller Sparmaßnahmen präsentiert, mit denen 22 Mio. Euro eingespart werden sollen. Intendantin Ulrike Demmer spricht von einem unausweichlichen, aber nachhaltigen Umbau.
Nach den Sparankündigungen im Januar trat RBB-Intendantin Ulrike Demmer heute vor die Belegschaft des Senders, um rund 150 Vorschläge für Sparmaßnahmen vorzustellen. Ziel ist es, die Aufwendungen des Senders um 22 Mio. Euro zu senken und eine Reduktion des Personal- und Honoraraufwands um rund 254 Stellen zu erreichen. Neun Mio. Euro wird der Sender sparen, um seine Zahlungsfähigkeit im kommenden Jahr zu sichern. Weitere 13 Mio. Euro benötigt der RBB, um die digitale Transformation des Senders fortzuführen und in das Programm investieren zu können. Die Vorschläge betreffen u.a. die Verschlankung von Strukturen, die Verringerung von Aufwänden in Produktion und Verwaltung, der Abbau von Führungsebenen, die Zusammenlegung von Organisationseinheiten, die Optimierung von Prozessen uns Veränderungen des Programmangebotes.